Anafranil (Clomipramine)

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Handelsname: Anafranil
Wirkstoff: Clomipramine
Produktionsform: Pillen
Anwendungsgebiet: Behandelt Zwangsstörungen, Panikattacken, Depressionen und anhaltende Schmerzen
Verfügbare Dosierungen: 10mg, 25mg und 50mg
Artikelnummer: 186 Kategorie:

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Allgemeine Anwendung
        Anafranil ist ein Mittel zur Behandlung von Zwangsstörungen. Das ist eine Nervenkrankheit, bei der eine Person wiederkehrende Gedanken oder Ideen hat, oder sich wiederholende Handlungen ausübt, weil sie ängstlich ist.
Clomipramin wirkt auf das zentrale Nervensystem und hilft dabei, die Symptome von Zwangsstörungen zu lindern. Dieses Medikament gehört zu der Klasse von trizyklischen Antidepressiva. Es hilft dabei, das Gleichgewicht von gewissen natürlichen Substanzen (unter anderem Serotonin) im Gehirn wiederherzustellen.
Dieses Mittel wird auch dafür verwendet, um Panikattacken, Depression und andauernde Schmerzen zu behandeln.

Dosierung und Anwendungsgebiet
        Nehmen Sie das Mittel so ein, wie es Ihnen verschrieben ist, weil die Dosierung und der Einnahmeplan von Ihrem Zustand und anderen Faktoren abhängen.
        Es wird empfohlen, den Anweisungen Ihres Arztes genau zu folgen und nicht mehr oder weniger des Mittels einzunehmen, als verschrieben wurde.
        Es wird auch davon abgeraten, während der Behandlung mit Anafranil Grapefruit zu essen und Grapefruitsaft zu trinken (es beeinflusst den Gehalt von Cyclosporin in Ihrem Blut). Begrenzen Sie auch den Alkoholkonsum.
        Stellen Sie die Einnahme des Mittels nicht plötzlich ein, da dies Ihren Zustand verschlimmern könnte.
        Es kann zwei bis drei Wochen dauern, bis Sie den vollen Effekt des Mittels spüren, wenn nicht noch länger. Über Ihren Zustand sollten Sie Ihren Arzt informieren.

Vorsichtsmaßnahmen
        Bevor Sie mit der Einnahme von Clomipramine beginnen, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker darüber, ob Sie allergisch darauf sind oder andere allergische Reaktionen verspüren.
        Informieren Sie Ihren Arzt darüber, falls Sie gewisse Herzprobleme haben (Herzversagen, langsamer Herzschlag, QT-Verlängerung in Ihrem Elektrokardiogramm (EKG)).
        Sie könnten Schwindel oder Verschlafenheit verspüren, beziehungsweise temporäres verschwommenes Sehen haben. Vermeiden Sie es, Auto zu fahren, Maschinen zu bedienen und unterlassen Sie sämtliche Aktivitäten, die eine hohe Aufmerksamkeit verlangen.
        Ältere Menschen können empfindlicher auf die Nebenwirkungen des Mittels reagieren.
        Während der Schwangerschaft sollte dieses Medikament nur dann verwendet werden, wenn es ein starkes Verlangen danach gibt. Über die dabei aufkommenden Risiken sollten Sie sich bei Ihrem Arzt informieren.
        Dieses Medikament kann in die Muttermilch gelangen, was ungewollte Schäden bei einem Säugling verursachen könnte. Während einer Behandlung mit diesem Mittel wird es empfohlen, das Stillen zu unterlassen.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu den üblichsten Nebenwirkungen gehören:
Schwindel;
trockener Mund;
Schläfrigkeit;
Verstopfungen;
Magenverstimmungen;
Übelkeit;
Erbrechen;
Schwitzen.
        Ängstlichkeitssymptome können sich zeitweise verschlimmern, wenn sie zum ersten Mal damit beginnen, Clomipramine zu benutzen.
        Eine ernsthafte allergische Reaktion auf dieses Mittel tritt nur selten auf, aber unverzügliche medizinische Hilfe ist nötig, falls diese stattfindet.
        Die meisten Menschen, die dieses Medikament einnehmen, verspüren dabei keine ernsthaften Nebenwirkungen.
        Sollten Sie eine Nebenwirkung verspüren, die oben nicht aufgelistet ist, dann suchen Sie einen Arzt oder Apotheker auf.
Wechselwirkung
        Informieren Sie Ihren Arzt über sämtliche rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente und pflanzliche Produkte, die Sie einnehmen, bevor Sie die Einnahme dieses Medikaments beginnen.
Vermeiden Sie es, Clomipramine gleichzeitig mit folgenden Mitteln einzunehmen:
MAO-Hemmer: Furazolidon, Isocarboxazid, Linezolid, Moclobemid-Tranylcypromin, und so weiter.
Antiarrhythmische Mittel: Propafenon, Quinidin, und so weiter.
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer: Citalopram, Dapoxetin, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, und so weiter.
Antipsychotika (auch bekannt als Neuroleptika): Fluphenazin, und so weiter.
H2-Rezeptorantagonisten: Cimetidin, Ranitidin, Famotidin, Nizatidin, und so weiter.
Nicotin vermindert den Gehalt dieses Medikaments im Blut. 
        Informieren Sie Ihren Arzt darüber, ob Sie rauchen oder das Rauchen vor kurzem aufgegeben haben.
        Versuchen Sie, den Konsum von Grapefruit und Grapefruitgetränken zu vermeiden, während Sie von diesem Medikament behandelt werden.
Befragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker für weitere Informationen.
Verpasste Dosis
        Wenn sie eine Dosis verpasst haben, nehmen Sie sie so schnell wie möglich ein. Wenn Sie bemerken, dass die Zeit der nächsten Dosis fast gekommen ist, dann setzen sie eine Dosis aus und halten Sie sich an ihren Einnahmeplan des Präparats. Nehmen Sie keine Dosis doppelt.
Überdosierung
        Wenn Sie glauben, zu viel von diesem Medikament eingenommen zu haben, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Zu den üblichen Symptomen einer Überdosis Anafranil zählen Brustschmerzen, Übelkeit, unregelmäßiger Herzschlag, Benommenheit oder Ohnmachtsgefühle.
Lagerung
        Lagern Sie das Präparat bei einer Temperatur von 68-77 Grad Fahrenheit (20-25 Grad Celsius) trocken u
mg

10, 25, 50

pillen

30, 60, 90, 120, 180